Firmennachrichten

Dienstag, 30. März 2021

Rüdiger Löhl aus der EPROPLAST Geschäftsführung ausgeschieden

Zum 1. April 2021 ist Rüdiger Löhl aus der EPROPLAST Geschäftsführung ausgeschieden


Rüdiger Löhl

Rüdiger Löhl, bis Ende März 2021 Geschäftsführer der Eproplast GmbH, hat maßgeblich den rasanten Erfolg des Unternehmens mitgestaltet

Ende März dieses Jahres ist unser langjähriger Geschäftsführer Rüdiger Löhl aus der Geschäftsführung ausgeschieden und offiziell in Rente, gleichwohl aber noch nicht in den Ruhestand gegangen. Er wird uns weiterhin u.a. in beratender Funktion zur Verfügung stehen. Die operative Leitung der EPROPLAST GmbH liegt zukünftig in den Händen des bisherigen Mitgeschäftsführers Modesto M. Pesavento, dessen Vater, Firmengründer Modesto R. Pesavento, ebenfalls noch aktiv die Geschicke des Unternehmens mitbestimmt. Bis in die Mitte der 1980er-Jahre zurückreichende geschäftliche Kontakte zwischen Rüdiger Löhl und Modesto R. Pesavento haben maßgeblich die Entwicklung der 1998 gegründeten, zunächst auf die Kleinserien-Fertigung von Spritzgussteilen insbesondere für die Automobilindustrie konzentrierten EPROPLAST GmbH beeinflusst. Bereits im Jahr 2000 wurden gemeinsame Pläne für eine Produktion von PET-Flaschen geschmiedet und so verkaufte Rüdiger Löhl 2002 – seinerzeit noch Geschäftsleiter Vertrieb und Marketing der ehemals zur Krupp-Kunststofftechnik gehörenden Troisdorfer Maschinenfabrik SIG PETtec – Herrn Pesavento sen. eine erste, nach dem Ein-Stufen-Prinzip arbeitende Anlage zur Herstellung spritz-streckgeblasener PET-Flaschen. Wir von EPROPLAST sind damals als relativ unerfahrener Neuling in das Geschäft mit PET-Behältnissen eingestiegen. Rüdiger Löhl blieb der Firma bis zu seinem 2007 erfolgten Eintritt als Geschäftsführer zunächst als Berater verbunden, wobei sich seine durch diverse Führungspositionen innerhalb der Kunststoffverarbeitungstechnik, u.a. bei den Spritzgießmaschinenherstellern Battenfeld (Deutschland und USA) und Dr. Boy, erworbene hohe Fachkompetenz als sehr hilfreich erwies. Stetige Expansion Durch eine konsequente Vertriebs- und Marketingarbeit, die Beteiligung an nationalen und internationalen Messen sowie Vorträge auf Fachtagungen konnte der Kundenkreis permanent ausgebaut werden. Mittlerweile ist die Zahl der Abnehmer auf rund 450 angewachsen, die verschiedensten Branchen zuzuordnen sind. Beispielhaft seien die Kosmetik-, Reinigungsmittel-, Getränke- und Lebensmittelindustrie genannt. Auch die Corona-Pandemie hat den wirtschaftlichen Erfolg nicht negativ beeinflusst. Ganz im Gegenteil. Die sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Kunststoffflaschen insbesondere für Desinfektionsmittel und flüssige Seifen hat die Auftragsbücher weiter gefüllt. So wurde 2020 zum bislang erfolgreichsten Geschäftsjahr der EPROPLAST GmbH. Ein positiver Trend, der sich aktuell fortsetzt und sich im Bau von weiteren Produktionshallen dokumentiert. Rüdiger Löhl hat im Besonderen die Themen Nachhaltigkeit und Curricular Economy gefördert. Obwohl politisch erst im Jahr 2030 gefordert, beträgt der Anteil des aus recycelten Altflaschen gewonnenen Einsatzmaterials (rPET) schon jetzt 30 Prozent. In Zusammenarbeit mit der Plasticbank / Kanada werden wir in naher Zukunft die ersten Flaschenserien aus sogenanntem Social- bzw. Ocean-Plastic produzieren. Mit dieser Initiative werden ganz gezielt Menschen in ärmeren Ländern finanziell unterstütz. Business Angel und Investor Rüdiger Löhl wird weiterhin beratend für die EPROPLAST GmbH tätig sein. Außerdem ist er an dem gemeinschaftlichen US-amerikanischen Unternehmen 1-Pack Inc. beteiligt. Die 2019 gegründete Firma, die von seinem Sohn Yves geleitet wird, fungiert u.a. als Vertriebsgesellschaft der EPROPLAST auf dem nordamerikanischen bzw. kanadischen Markt. Zudem will er sich künftig in Zusammenarbeit mit der Schmalkaldener Technologie und Gründer-Fördergesellschaft TGF als sogenannter Business Angel engagieren und mit seiner 42-jährigen Industrieerfahrung jungen, innovativen Gründern beim Auf- und Ausbau ihrer Unternehmen helfen. Darüber hinaus möchte er sich auch als Investor einbringen. Wenn man so will, „die Höhle des Löwen“; nur in klein und ohne Kamera.